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	<title>Kommentare für Unter Beschuss</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Kommentar zu Der Frühling bringt den Tod von Wilhelm Fehr</title>
		<link>http://econ.de/unter_beschuss/2010/04/26/der-fruhling-bringt-den-tod/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Wilhelm Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 17:43:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://econ.de/unter_beschuss/?p=164#comment-25</guid>
		<description>Verehrter Herr Lindemann,
ich bin Reservist und habe im Februar 2010, einen Vortrag während meiner Wehrübung gehalten: Bundeswehr und Gesellschaft.
Ich habe die Problematik unserer Gesellschaft aufgezeigt, sowie das Bild einer pazifistischen Gesellschaft mit weltfremden Vorstellungen verglichen.
Ich habe erklärt, das die Bundeswehr ein Breitschwert ist und kein Skalpell.
Mann sollte sie eben auch so einsetzen. Von meinem Vorgesetzten wurde ich gefragt, ob ich denn ein Feindbild hätte, ich bejahte dies ausdrücklich und betonte, dass man mit einer Mörderbande nicht verhandelt.
Er war schockiert, warnte mich und zeigte mir auf, dass ich theoretisch sofort ausgekleidet werden müsse, ja eine Gefahr für die Bundeswehr sei usw.,
Er betonte der Schusswaffengebrauch sei immer die Ultima Ratio: &quot; ..Erst einmal ein Warnschuss dann geziehlt...!&quot;(in Afghanistan!?) Ich sagte die 3/11 lasse sich da anders aus,..Alles zwecklos. Ein Warnschuss beim Leopard kommt allein schon wegen der notwendigen Rohrerhöhung nicht in Frage. Außerdem hat er da was mit der Wachausbildung verwechselt.
Ich betont weiterhin, das jede Form der wirklichkeitsgetreuen Widergabe einer Kriegssituation durch die Presse eindeutig negativ gewertet wird und somit einer demokratischen Zensur unterworfen (Wenn sie mal als Kriegstreiber,Mörder usw. in der Zeitung gestanden haben- halten sie einfach den Mund.
Na ja, was soll ich sagen, nun ist es vorbei. Ich wurde exkommuniziert, gekreuzigt und gebannt.
Nein, ich habe die Kommandierung hingeworfen mich beim Wehrbeauftragen beschwert und gehe nun vor das Truppendienstgericht. Das ist die peinliche Realität, wenn man die Wahrheit in klare Worte setzt.
Es ist nunmehr ein riesiger Papierberg entstanden.
Ich habe ihr Buch nahezu &quot;gefressen&quot;, und habe mich bei meinen Rechtfertigungen  an den Inhalt ihres Buches erinnert und gesagt:&quot;..dann müssen sie den Lindemann ja fast einsperren..&quot; Ich hoffe natürlich dies passiert nicht, bin auch guter Hoffnung..(Ha)!
Der Krieg in der Heimat stellt für die unsrigen auch noch mal eine, ja ernste, Herausforderung dar. Wenn sie es interessiert, der gesamte Vorfall ist hoch spannend..
Alles Gute für sie W.F.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verehrter Herr Lindemann,<br />
ich bin Reservist und habe im Februar 2010, einen Vortrag während meiner Wehrübung gehalten: Bundeswehr und Gesellschaft.<br />
Ich habe die Problematik unserer Gesellschaft aufgezeigt, sowie das Bild einer pazifistischen Gesellschaft mit weltfremden Vorstellungen verglichen.<br />
Ich habe erklärt, das die Bundeswehr ein Breitschwert ist und kein Skalpell.<br />
Mann sollte sie eben auch so einsetzen. Von meinem Vorgesetzten wurde ich gefragt, ob ich denn ein Feindbild hätte, ich bejahte dies ausdrücklich und betonte, dass man mit einer Mörderbande nicht verhandelt.<br />
Er war schockiert, warnte mich und zeigte mir auf, dass ich theoretisch sofort ausgekleidet werden müsse, ja eine Gefahr für die Bundeswehr sei usw.,<br />
Er betonte der Schusswaffengebrauch sei immer die Ultima Ratio: &#8221; ..Erst einmal ein Warnschuss dann geziehlt&#8230;!&#8221;(in Afghanistan!?) Ich sagte die 3/11 lasse sich da anders aus,..Alles zwecklos. Ein Warnschuss beim Leopard kommt allein schon wegen der notwendigen Rohrerhöhung nicht in Frage. Außerdem hat er da was mit der Wachausbildung verwechselt.<br />
Ich betont weiterhin, das jede Form der wirklichkeitsgetreuen Widergabe einer Kriegssituation durch die Presse eindeutig negativ gewertet wird und somit einer demokratischen Zensur unterworfen (Wenn sie mal als Kriegstreiber,Mörder usw. in der Zeitung gestanden haben- halten sie einfach den Mund.<br />
Na ja, was soll ich sagen, nun ist es vorbei. Ich wurde exkommuniziert, gekreuzigt und gebannt.<br />
Nein, ich habe die Kommandierung hingeworfen mich beim Wehrbeauftragen beschwert und gehe nun vor das Truppendienstgericht. Das ist die peinliche Realität, wenn man die Wahrheit in klare Worte setzt.<br />
Es ist nunmehr ein riesiger Papierberg entstanden.<br />
Ich habe ihr Buch nahezu &#8220;gefressen&#8221;, und habe mich bei meinen Rechtfertigungen  an den Inhalt ihres Buches erinnert und gesagt:&#8221;..dann müssen sie den Lindemann ja fast einsperren..&#8221; Ich hoffe natürlich dies passiert nicht, bin auch guter Hoffnung..(Ha)!<br />
Der Krieg in der Heimat stellt für die unsrigen auch noch mal eine, ja ernste, Herausforderung dar. Wenn sie es interessiert, der gesamte Vorfall ist hoch spannend..<br />
Alles Gute für sie W.F.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Frühling bringt den Tod von Alexander G.</title>
		<link>http://econ.de/unter_beschuss/2010/04/26/der-fruhling-bringt-den-tod/comment-page-1/#comment-24</link>
		<dc:creator>Alexander G.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 14:46:29 +0000</pubDate>
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		<description>Kampf gegen irreguläre Kräfte (IKs) im Raum Kunduz und ihre Zerschlagung

Allgemeine Lage
Die im Raum Kunduz agierenden irregulären Kräfte sind in die Offensive gegen die ISAF Truppen gegangen. Im Verlauf der Jahre seit Beginn des Einsatzes waren meist nur ortsansässige kleine Gruppierungen an den Anschlägen und Angriffen gegen die internationalen Truppen beteiligt. Nach einer Phase der Koordinierung und Aufklärung wurde durch Zusammenfassung der lokalen und Zuführung erfahrener externer Kräfte eine ernstzunehmende infanteristisch kampfstarke Bewegung gebildet. Die IKs verfügen über umfangreiche Kenntnisse der ISAF Taktiken und Rules of Engagement (RoE) der Truppenstellerstaaten. Unter Ausnutzung dieses Wissens, des Terrains samt Bebauung, sowie der Bevölkerung fordern sie nun die ISAF Truppen im offenen Kampf heraus, anstatt nahezu ausschließlich auf USBV/IEDs und Terror gegen die Zivilbevölkerung zu setzten. Bei den Gefechten erleiden die IKs in der Regel hohe Verluste und werden teilweise nahezu aufgerieben, aber schon wenige verwundete und oder gefallene ISAF Soldaten, meist sogar nur beschädigte oder zerstörte Fahrzeuge, werden propagandistisch als glorreiche Siege verbreitet. Geeignete Fotos und Videos der Kampfhandlungen werden gezielt den nationalen und internationalen Medien zugespielt, um den politischen Druck auf die ISAF Truppenstellerstaaten zu erhöhen. Die systematische Auswertung des Medienechos und der politischen Äußerungen und Diskussionen beeinflusst die Strategie der IKs maßgeblich. Erkannte vermeintliche Schwächen werden zeitnah in den Kampf einbezogen, um den Durchhaltewillen weiter zu schwächen. 
Schlussfolgerung:
Nach dem derzeitigen Stand der Dinge ist es nicht möglich die IKs mit den verfügbaren oder verfügbar zu machenden militärischen Mitteln zu zerschlagen. Das entscheidende Element, die Trennung der IKs von der Bevölkerung, wurde bisher nicht oder nur mangelhaft erreicht. Dauerhaft kann dies nur durch eine Kombination aus wirtschaftlichen, sozialen und politischen Maßnahmen erreicht werden. In der Anfangsphase müssen die ISAF Truppen jedoch die Lage stabilisieren und in zivilen Bereichen erreichte Fortschritte beharrlich schützen. Einzelne Zellen der IKs werden nach wie vor durch Anschläge versuchen das Blatt zu wenden, könne aber mittelfristig auf Grund der dann fehlenden Unterstützung der afghanischen Bevölkerung ausgeschalten werden.

Vorschläge für zu ergreifende Maßnahmen mit kurzer Erläuterung:
1.	Erreichen einer medialen Überlegenheit, um die Unterstützung der Bevölkerung der Truppenstellerstaaten zu gewinnen und die afghanischen Bürger über die Wahrheit zu informieren (z.B. Antonia Rados Frauen in Angst – Antonia Rados trifft die Opfer des Taliban-Terrors). Offene und ehrliche Kommunikation gegenüber der eigenen Bevölkerung mit Erklärung warum gekämpft und was für den zivilen Aufbau getan wird. Eindeutig klarstellen, dass „Taliban“ und sonstige Gruppierungen irreguläre Kräfte sind, die nicht uniformiert auftreten und gegen jegliches Völkerrecht verstossen.
a.	Radio für Afghanistan: Aufbau eines geeigneten islamischen Geistlichen als Stimme des wahren Islams der täglich die Wahrheit aus dem Koran zitiert; Verteilen von Radios, am besten mit Dynamo betriebene, bis in den letzten Winkel Afghanistans; 24 Stunden Sendeprogramm mit nationalen und internationalen Nachrichten, Musik, Gesundheitshinweisen, Interviews, etc. Darf aber nicht als Propaganda ausgelegt werden können. 1.000.000 Radiogeräte mit Handkurbel für den stromunabhängigen Betrieb für € 10 Mio.
b.	TV für Afghanistan im Prinzip wie Radio nur mit Bild. 100.000 kleine TV Geräte für € 10 Mio. 
c.	Interviews und Berichte in den Heimatländern der ISAF Truppensteller in Bezug auf die Lage, die Ziele und das strategische Warum hinter dem Einsatz. Werben um eine moralische Unterstützung für die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten. 
2.	Wiedergewinnung der militärischen Initiative durch
a.	mehr Infanterieverbände, also tatsächlich außerhalb der Feldlager einsetzbare Truppen
b.	erhöhen der Nachtkampffähigkeit und entsprechendes Ausnutzen dieses Vorteils auf taktischer Ebene
c.	Einsatz der Panzerhaubitze 2000 die mit der kampfwertgesteigerten Munition eine Reichweite von 40 Kilometern, sonst von 30 Kilometern erreicht
d.	Einsatz des Artillerieortungsradars COBRA/ADLER zur Lokalisation der Positionen von denen aus die Feldlager beschossen werden (möglich im Umkreis von 40 Kilometern); in Verbindung mit der PzHaubitze 2000 kann dann innerhalb weniger Sekunden zielgenau der Abschussplatz unter Feuer genommen werden
e.	Einsatz des Artilleriebeobachtungsradars ABRA; Einzelpersonen können in einer Entfernung von bis zu 14 Kilometern und Kfz bis zu 24 Kilometern detektiert werden
f.	überwachen der Raketenabschussgebiete und Patrouillewege mit nachtkampftauglichen Kräften die Vorbereitungen der IKs für Raketenabschüsse, USBV/IED oder Hinterhalte erkennen und wenn taktisch möglich unterbinden; erkannte vorbereitete Hinterhalte werden genutzt, um die IKs selbst gezielt zu bekämpfen
g.	taktische Operationen, um angreifende IKs einzukesseln und zu vernichten; zum Beispiel nimmt in Hinterhalt geratene Patrouille den Kampf an, wird verstärkt und bereitet ein werfen des Feindes vor. Gleichzeitig werden die möglich Rückzugsrouten der IKs durch eigene Kräfte gesperrt, so dass bei dem nun erfolgenden Gegenangriff ausweichende IKs gestellt werden können
h.	klassischen Jagdkampf die IKs nicht zu Ruhe kommen lassen
3.	IKs vom Geld-Informations-Waffennachschub abschneiden
a.	In den Heimatstaaten der Truppensteller Unterstützer der IKs durch Informationsgewinnung und Weitergabe und oder Geldbeschaffung durch Sammlung bzw. “Besteuerung“ bei ausgewanderten Afghanen oder durch Drogenhandel ausfindig machen und ausschalten.
b.	Diplomatischen, politischen, wirtschaftlichen Druck auf Staaten die die IKs unterstützen ausüben, um dies zu beenden
c.	Geheimdienst einsetzen, um Nachschubrouten zu finden, zu infiltrieren und zu bekämpfen, mit dem Hauptziel Hintermänner auszuschalten.
4.	Belohnungen für Hinweise die zur 
a.	Beseitigung von USBV/IED,
b.	Festnahme oder ausschalten von IKs,
c.	Aushebung von Waffenverstecken,
d.	Auffindung von Verstecken von IKs,
e.	Vernichtung von IK Checkpoints
oder Ähnlichem führen.
5.	Belohnung für alle abgegebenen Waffen oder Sprengmittel.
6.	Ausgabe von Identitätskarten mit Chip für gespeicherte Fingerabdrücke zur Identifizierung und zu Verfügung stellen von ausreichenden Lesegeräten für ISAF, ANA und Polizei (Frauen könne so zum Beispiel verschleiert bleiben, aber die Identität kann trotzdem festgestellt werden)
7.	Aufbau einer funktionierenden Polizei und Armee mit Überwachung der gerechten Besoldung und geordneter Nachschubverteilung.
8.	Die Herzen und die Gunst der afghanischen Bevölkerung gewinnen („winning hearts and minds“) Die IKs könne ohne die Unterstützung der Bevölkerung nur kurzfristig operieren, deshalb sind Maßnahmen gegen bzw. für die Bevölkerung noch wichtiger als die gegen IKs. Standartprozedere ist eine zeitlich nicht befristete Generalamnesie für alle IKs bekannt zu machen. Alle die dies wahrnehmen werden sofort in eine Sondermiliz übernommen, bekommen schriftlich Straffreiheit zugesichert, dürfen ihre Waffen behalten und werden regelmäßig in ausreichender Höhe besoldet, eventuell in Verbindung mit Lebensmittel und oder Technik etc, um einen Missbrauch des Geldes zu verhindern. Die Sondermiliz wird an Orten stationiert die eine Begünstigung der Verwandten und Bekannten vermeidet.
Alle Dörfer erhalten eine asphaltierte Anbindung an das Strassennetz und in Verbindung damit einen Stromanschluss. Ebenso wird in jedem Dorf ein Laden mit westlichen Waren, eine Schule, eine Kranken- und Polizeistation errichtet. Die Regierung verteilt großzügige Geschenke in Form von elektrischen Geräten wie zum Beispiel TV-Geräte oder Kühlschränke. Ziel ist es ein Anreiz für die Bevölkerung zu schaffen Geld zu verdienen und mehr Waren zu konsumieren. Kinder werden in den Schulen an ein demokratisches gleichberechtigtes System gewöhnt, um so einen Grundstein für die kommenden Generationen zu legen.


Möglichkeiten im Kampf gegen irreguläre Kräfte im Raum Kunduz
Der Kampf gegen irreguläre Kräfte benötigt eine hohe Zahl an kampfstarken Infanterieeinheiten mit mindestens Artillerie, besser auch mit zusätzlicher Luftunterstützung, sowie eine umfassende Aufklärungskomponente. Die Truppen unterliegen dem unabdingbaren Grundsatz, dass deren Beweglichkeit um ein Vielfaches höher sein muss als die der IKs. Erreicht werden kann dies nur durch ausreichende und geeignete Helikopterkapazitäten.
Zusammenhängende von den IKs genutzte Räume, dürfen nicht unter verschiedenen Nationen oder Kommandos aufgeteilt werden. Dies führt immer zu Friktionen und Fehlern bei Absprachen und Operationen.
Auch der ständige Austausch von Kampf- und Aufklärungstruppen ist taktisch und strategisch unsinnig. Sobald sich Truppe und Führer die notwendigen Ortskenntnisse und Kontakte zur Bevölkerung angeeignet haben, kommt ein neues Kontingent und muss bei nahezu Null wieder anfangen.
Grundsätzlich müssen alle wichtigen, sprich strategischen Punkte gleichzeitig und ununterbrochen besetzt gehalten werden (zum Beispiel Brücken, Furten, Geländeerhebungen mit Überblick auf eigene und Stützpunkte der IKs, Gebirgspässe und Täler, Hauptstrassen, Kreuzungen uvm.). ISAF Nachschub- und Truppenbewegungen finden ebenso wie zivile Nachschubtransporte nur in entsprechend geschützten Konvois statt. Sich aber nur auf Abwehrmaßnahmen zu beschränken und gelegentlich Patrouille zu fahren bedeutet den IKs die Initiative zu überlassen. Diese können dann in aller Ruhe ihre Position im Wirkungsbereich festigen, eine logistische Basis aufbauen und ungestört gegen ISAF gewandte Angriffe vorbereiten. Die Bevölkerung wird durch Einschüchterung und Repressalien gezwungen die scheinbar tatsächlichen Herrscher zu unterstützen. Die Initiative muss unter allen Umständen zurück gewonnen werden, denn IKs werden nur durch Angriff geschlagen.
Angriffe gelten aber niemals dem Gelände an sich, sondern Ziel sind immer die IKs! Bei Säuberungsaktionen darf sich der Einsatz nicht nur auf ein bestimmtes Gebiet beschränken, da die IKs sonst einfach in benachbarte Sektoren ausweichen, um später im Triumph zurückzukehren. Unter Ausnutzung dieses Umstandes können aber auch passable Erfolge erzielt werden. Bereits aufgeklärte und wahrscheinliche Rückzugsrouten und Gebiete werden durch eigene Truppen besetzt, so dass die vor den anrückenden ISAF Soldaten zurückgehende IKs auf die Auffangstellungen auflaufen und zwischen zwei Fronten gestellt werden. Eine zweite Möglichkeit ist den IKs die Flucht zu ermöglichen, dabei die Routen aufzuklären und diese dann auf dem Rückweg dort zu überraschen. Denn befreite Zonen müssen frei bleiben, damit die Bevölkerung zu ISAF Vertrauen fasst und diese mittelfristig auch unterstützt. Hierbei spielt die zivile Entwicklung eine entscheidende Rolle. 
Ununterbrochene auch kleine Angriffe, zum Beispiel durch klassische Jagdkommandos, sind besser dazu geeignet die IKs unter Druck zu bringen und zu halten, als goß angelegte Operationen in halbjährlichen Abständen. Zusätzliche Großoperationen zur Befreiung ganzer Städte oder Ähnlichem sind natürlich in positive Ergänzung. 
Der endgültige Erfolg jedoch steht und fällt mit der erfolgreichen Trennung der IKs von der Bevölkerung! Nur intensive wirtschaftliche, politische und soziale Maßnahmen parallel zu den militärischen, werden den Erfolg sichern!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kampf gegen irreguläre Kräfte (IKs) im Raum Kunduz und ihre Zerschlagung</p>
<p>Allgemeine Lage<br />
Die im Raum Kunduz agierenden irregulären Kräfte sind in die Offensive gegen die ISAF Truppen gegangen. Im Verlauf der Jahre seit Beginn des Einsatzes waren meist nur ortsansässige kleine Gruppierungen an den Anschlägen und Angriffen gegen die internationalen Truppen beteiligt. Nach einer Phase der Koordinierung und Aufklärung wurde durch Zusammenfassung der lokalen und Zuführung erfahrener externer Kräfte eine ernstzunehmende infanteristisch kampfstarke Bewegung gebildet. Die IKs verfügen über umfangreiche Kenntnisse der ISAF Taktiken und Rules of Engagement (RoE) der Truppenstellerstaaten. Unter Ausnutzung dieses Wissens, des Terrains samt Bebauung, sowie der Bevölkerung fordern sie nun die ISAF Truppen im offenen Kampf heraus, anstatt nahezu ausschließlich auf USBV/IEDs und Terror gegen die Zivilbevölkerung zu setzten. Bei den Gefechten erleiden die IKs in der Regel hohe Verluste und werden teilweise nahezu aufgerieben, aber schon wenige verwundete und oder gefallene ISAF Soldaten, meist sogar nur beschädigte oder zerstörte Fahrzeuge, werden propagandistisch als glorreiche Siege verbreitet. Geeignete Fotos und Videos der Kampfhandlungen werden gezielt den nationalen und internationalen Medien zugespielt, um den politischen Druck auf die ISAF Truppenstellerstaaten zu erhöhen. Die systematische Auswertung des Medienechos und der politischen Äußerungen und Diskussionen beeinflusst die Strategie der IKs maßgeblich. Erkannte vermeintliche Schwächen werden zeitnah in den Kampf einbezogen, um den Durchhaltewillen weiter zu schwächen.<br />
Schlussfolgerung:<br />
Nach dem derzeitigen Stand der Dinge ist es nicht möglich die IKs mit den verfügbaren oder verfügbar zu machenden militärischen Mitteln zu zerschlagen. Das entscheidende Element, die Trennung der IKs von der Bevölkerung, wurde bisher nicht oder nur mangelhaft erreicht. Dauerhaft kann dies nur durch eine Kombination aus wirtschaftlichen, sozialen und politischen Maßnahmen erreicht werden. In der Anfangsphase müssen die ISAF Truppen jedoch die Lage stabilisieren und in zivilen Bereichen erreichte Fortschritte beharrlich schützen. Einzelne Zellen der IKs werden nach wie vor durch Anschläge versuchen das Blatt zu wenden, könne aber mittelfristig auf Grund der dann fehlenden Unterstützung der afghanischen Bevölkerung ausgeschalten werden.</p>
<p>Vorschläge für zu ergreifende Maßnahmen mit kurzer Erläuterung:<br />
1.	Erreichen einer medialen Überlegenheit, um die Unterstützung der Bevölkerung der Truppenstellerstaaten zu gewinnen und die afghanischen Bürger über die Wahrheit zu informieren (z.B. Antonia Rados Frauen in Angst – Antonia Rados trifft die Opfer des Taliban-Terrors). Offene und ehrliche Kommunikation gegenüber der eigenen Bevölkerung mit Erklärung warum gekämpft und was für den zivilen Aufbau getan wird. Eindeutig klarstellen, dass „Taliban“ und sonstige Gruppierungen irreguläre Kräfte sind, die nicht uniformiert auftreten und gegen jegliches Völkerrecht verstossen.<br />
a.	Radio für Afghanistan: Aufbau eines geeigneten islamischen Geistlichen als Stimme des wahren Islams der täglich die Wahrheit aus dem Koran zitiert; Verteilen von Radios, am besten mit Dynamo betriebene, bis in den letzten Winkel Afghanistans; 24 Stunden Sendeprogramm mit nationalen und internationalen Nachrichten, Musik, Gesundheitshinweisen, Interviews, etc. Darf aber nicht als Propaganda ausgelegt werden können. 1.000.000 Radiogeräte mit Handkurbel für den stromunabhängigen Betrieb für € 10 Mio.<br />
b.	TV für Afghanistan im Prinzip wie Radio nur mit Bild. 100.000 kleine TV Geräte für € 10 Mio.<br />
c.	Interviews und Berichte in den Heimatländern der ISAF Truppensteller in Bezug auf die Lage, die Ziele und das strategische Warum hinter dem Einsatz. Werben um eine moralische Unterstützung für die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten.<br />
2.	Wiedergewinnung der militärischen Initiative durch<br />
a.	mehr Infanterieverbände, also tatsächlich außerhalb der Feldlager einsetzbare Truppen<br />
b.	erhöhen der Nachtkampffähigkeit und entsprechendes Ausnutzen dieses Vorteils auf taktischer Ebene<br />
c.	Einsatz der Panzerhaubitze 2000 die mit der kampfwertgesteigerten Munition eine Reichweite von 40 Kilometern, sonst von 30 Kilometern erreicht<br />
d.	Einsatz des Artillerieortungsradars COBRA/ADLER zur Lokalisation der Positionen von denen aus die Feldlager beschossen werden (möglich im Umkreis von 40 Kilometern); in Verbindung mit der PzHaubitze 2000 kann dann innerhalb weniger Sekunden zielgenau der Abschussplatz unter Feuer genommen werden<br />
e.	Einsatz des Artilleriebeobachtungsradars ABRA; Einzelpersonen können in einer Entfernung von bis zu 14 Kilometern und Kfz bis zu 24 Kilometern detektiert werden<br />
f.	überwachen der Raketenabschussgebiete und Patrouillewege mit nachtkampftauglichen Kräften die Vorbereitungen der IKs für Raketenabschüsse, USBV/IED oder Hinterhalte erkennen und wenn taktisch möglich unterbinden; erkannte vorbereitete Hinterhalte werden genutzt, um die IKs selbst gezielt zu bekämpfen<br />
g.	taktische Operationen, um angreifende IKs einzukesseln und zu vernichten; zum Beispiel nimmt in Hinterhalt geratene Patrouille den Kampf an, wird verstärkt und bereitet ein werfen des Feindes vor. Gleichzeitig werden die möglich Rückzugsrouten der IKs durch eigene Kräfte gesperrt, so dass bei dem nun erfolgenden Gegenangriff ausweichende IKs gestellt werden können<br />
h.	klassischen Jagdkampf die IKs nicht zu Ruhe kommen lassen<br />
3.	IKs vom Geld-Informations-Waffennachschub abschneiden<br />
a.	In den Heimatstaaten der Truppensteller Unterstützer der IKs durch Informationsgewinnung und Weitergabe und oder Geldbeschaffung durch Sammlung bzw. “Besteuerung“ bei ausgewanderten Afghanen oder durch Drogenhandel ausfindig machen und ausschalten.<br />
b.	Diplomatischen, politischen, wirtschaftlichen Druck auf Staaten die die IKs unterstützen ausüben, um dies zu beenden<br />
c.	Geheimdienst einsetzen, um Nachschubrouten zu finden, zu infiltrieren und zu bekämpfen, mit dem Hauptziel Hintermänner auszuschalten.<br />
4.	Belohnungen für Hinweise die zur<br />
a.	Beseitigung von USBV/IED,<br />
b.	Festnahme oder ausschalten von IKs,<br />
c.	Aushebung von Waffenverstecken,<br />
d.	Auffindung von Verstecken von IKs,<br />
e.	Vernichtung von IK Checkpoints<br />
oder Ähnlichem führen.<br />
5.	Belohnung für alle abgegebenen Waffen oder Sprengmittel.<br />
6.	Ausgabe von Identitätskarten mit Chip für gespeicherte Fingerabdrücke zur Identifizierung und zu Verfügung stellen von ausreichenden Lesegeräten für ISAF, ANA und Polizei (Frauen könne so zum Beispiel verschleiert bleiben, aber die Identität kann trotzdem festgestellt werden)<br />
7.	Aufbau einer funktionierenden Polizei und Armee mit Überwachung der gerechten Besoldung und geordneter Nachschubverteilung.<br />
8.	Die Herzen und die Gunst der afghanischen Bevölkerung gewinnen („winning hearts and minds“) Die IKs könne ohne die Unterstützung der Bevölkerung nur kurzfristig operieren, deshalb sind Maßnahmen gegen bzw. für die Bevölkerung noch wichtiger als die gegen IKs. Standartprozedere ist eine zeitlich nicht befristete Generalamnesie für alle IKs bekannt zu machen. Alle die dies wahrnehmen werden sofort in eine Sondermiliz übernommen, bekommen schriftlich Straffreiheit zugesichert, dürfen ihre Waffen behalten und werden regelmäßig in ausreichender Höhe besoldet, eventuell in Verbindung mit Lebensmittel und oder Technik etc, um einen Missbrauch des Geldes zu verhindern. Die Sondermiliz wird an Orten stationiert die eine Begünstigung der Verwandten und Bekannten vermeidet.<br />
Alle Dörfer erhalten eine asphaltierte Anbindung an das Strassennetz und in Verbindung damit einen Stromanschluss. Ebenso wird in jedem Dorf ein Laden mit westlichen Waren, eine Schule, eine Kranken- und Polizeistation errichtet. Die Regierung verteilt großzügige Geschenke in Form von elektrischen Geräten wie zum Beispiel TV-Geräte oder Kühlschränke. Ziel ist es ein Anreiz für die Bevölkerung zu schaffen Geld zu verdienen und mehr Waren zu konsumieren. Kinder werden in den Schulen an ein demokratisches gleichberechtigtes System gewöhnt, um so einen Grundstein für die kommenden Generationen zu legen.</p>
<p>Möglichkeiten im Kampf gegen irreguläre Kräfte im Raum Kunduz<br />
Der Kampf gegen irreguläre Kräfte benötigt eine hohe Zahl an kampfstarken Infanterieeinheiten mit mindestens Artillerie, besser auch mit zusätzlicher Luftunterstützung, sowie eine umfassende Aufklärungskomponente. Die Truppen unterliegen dem unabdingbaren Grundsatz, dass deren Beweglichkeit um ein Vielfaches höher sein muss als die der IKs. Erreicht werden kann dies nur durch ausreichende und geeignete Helikopterkapazitäten.<br />
Zusammenhängende von den IKs genutzte Räume, dürfen nicht unter verschiedenen Nationen oder Kommandos aufgeteilt werden. Dies führt immer zu Friktionen und Fehlern bei Absprachen und Operationen.<br />
Auch der ständige Austausch von Kampf- und Aufklärungstruppen ist taktisch und strategisch unsinnig. Sobald sich Truppe und Führer die notwendigen Ortskenntnisse und Kontakte zur Bevölkerung angeeignet haben, kommt ein neues Kontingent und muss bei nahezu Null wieder anfangen.<br />
Grundsätzlich müssen alle wichtigen, sprich strategischen Punkte gleichzeitig und ununterbrochen besetzt gehalten werden (zum Beispiel Brücken, Furten, Geländeerhebungen mit Überblick auf eigene und Stützpunkte der IKs, Gebirgspässe und Täler, Hauptstrassen, Kreuzungen uvm.). ISAF Nachschub- und Truppenbewegungen finden ebenso wie zivile Nachschubtransporte nur in entsprechend geschützten Konvois statt. Sich aber nur auf Abwehrmaßnahmen zu beschränken und gelegentlich Patrouille zu fahren bedeutet den IKs die Initiative zu überlassen. Diese können dann in aller Ruhe ihre Position im Wirkungsbereich festigen, eine logistische Basis aufbauen und ungestört gegen ISAF gewandte Angriffe vorbereiten. Die Bevölkerung wird durch Einschüchterung und Repressalien gezwungen die scheinbar tatsächlichen Herrscher zu unterstützen. Die Initiative muss unter allen Umständen zurück gewonnen werden, denn IKs werden nur durch Angriff geschlagen.<br />
Angriffe gelten aber niemals dem Gelände an sich, sondern Ziel sind immer die IKs! Bei Säuberungsaktionen darf sich der Einsatz nicht nur auf ein bestimmtes Gebiet beschränken, da die IKs sonst einfach in benachbarte Sektoren ausweichen, um später im Triumph zurückzukehren. Unter Ausnutzung dieses Umstandes können aber auch passable Erfolge erzielt werden. Bereits aufgeklärte und wahrscheinliche Rückzugsrouten und Gebiete werden durch eigene Truppen besetzt, so dass die vor den anrückenden ISAF Soldaten zurückgehende IKs auf die Auffangstellungen auflaufen und zwischen zwei Fronten gestellt werden. Eine zweite Möglichkeit ist den IKs die Flucht zu ermöglichen, dabei die Routen aufzuklären und diese dann auf dem Rückweg dort zu überraschen. Denn befreite Zonen müssen frei bleiben, damit die Bevölkerung zu ISAF Vertrauen fasst und diese mittelfristig auch unterstützt. Hierbei spielt die zivile Entwicklung eine entscheidende Rolle.<br />
Ununterbrochene auch kleine Angriffe, zum Beispiel durch klassische Jagdkommandos, sind besser dazu geeignet die IKs unter Druck zu bringen und zu halten, als goß angelegte Operationen in halbjährlichen Abständen. Zusätzliche Großoperationen zur Befreiung ganzer Städte oder Ähnlichem sind natürlich in positive Ergänzung.<br />
Der endgültige Erfolg jedoch steht und fällt mit der erfolgreichen Trennung der IKs von der Bevölkerung! Nur intensive wirtschaftliche, politische und soziale Maßnahmen parallel zu den militärischen, werden den Erfolg sichern!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zum Bericht des Wehrbeauftragten von Wolfgang</title>
		<link>http://econ.de/unter_beschuss/2010/03/17/zum-bericht-des-wehrbeauftragten/comment-page-1/#comment-23</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 11:18:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://econ.de/unter_beschuss/?p=151#comment-23</guid>
		<description>Zu dem &quot;Konsensprinzip&quot; ist gleich &quot;Nichtentscheidung&quot; kommt noch das Karrieredenken hinzu. Während meines Wehrdienstes 66-67 kam ich mir wie in einem großen &quot;Krämerbetrieb&quot; vor.
Wie lange dieses Problem, Phänomen existiert und die Besten gehen lässt kann das Beispiel von Oberst Erich Hartmann (Jagdflieger - WK2).Nach 14 BW-Dienstjahren reichte er freiwillig seinen Abschied ein, der wurde zum 30.9.1970 gewährt. Sein Kommentar: &quot;Wenn die Bundeswehr richtig geführt, wenn Leistung und Effektivität Oberhand über das Karrieredenken behalten würden, wäre ich geblieben - um jeden Preis. Aber die Bundeswehr wird verwaltet. Das ist nicht nach meinem Geschmack&quot;
Wer den Lebensweg dieses Mannes (Krigseinsatz 10 Jahre Gefangenschaft) kennt, weis das sein Abschied nichts mit Mutlosigkeit zu tun hatte. @ Politikverdruss An den Höllenball glaube ich auch.

Gruß Wolfgang</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem &#8220;Konsensprinzip&#8221; ist gleich &#8220;Nichtentscheidung&#8221; kommt noch das Karrieredenken hinzu. Während meines Wehrdienstes 66-67 kam ich mir wie in einem großen &#8220;Krämerbetrieb&#8221; vor.<br />
Wie lange dieses Problem, Phänomen existiert und die Besten gehen lässt kann das Beispiel von Oberst Erich Hartmann (Jagdflieger &#8211; WK2).Nach 14 BW-Dienstjahren reichte er freiwillig seinen Abschied ein, der wurde zum 30.9.1970 gewährt. Sein Kommentar: &#8220;Wenn die Bundeswehr richtig geführt, wenn Leistung und Effektivität Oberhand über das Karrieredenken behalten würden, wäre ich geblieben &#8211; um jeden Preis. Aber die Bundeswehr wird verwaltet. Das ist nicht nach meinem Geschmack&#8221;<br />
Wer den Lebensweg dieses Mannes (Krigseinsatz 10 Jahre Gefangenschaft) kennt, weis das sein Abschied nichts mit Mutlosigkeit zu tun hatte. @ Politikverdruss An den Höllenball glaube ich auch.</p>
<p>Gruß Wolfgang</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Frühling bringt den Tod von Politikverdruss</title>
		<link>http://econ.de/unter_beschuss/2010/04/26/der-fruhling-bringt-den-tod/comment-page-1/#comment-22</link>
		<dc:creator>Politikverdruss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 10:21:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://econ.de/unter_beschuss/?p=164#comment-22</guid>
		<description>W.v.Bredow hat Ihnen in der FAZ vom 17.03.10 &quot;rethorische Zügellosigkeit&quot; vorgeworfen. Der Vorwurf ist nicht gerechtfertigt! Angesicht der durch die Regierung zu verantwortenden Lügen, Schönfärberei und Täuschungen ist in der journalistischen Aufdeckung dieses fortwährenden Skandals deutscher Politik eine harte Gangart mehr als angemessen. Und dass die Presse, die großen Anteil an einer realitätsverweigernden Berichterstattung hat, nun zur rücksichtsvollen Rethorik aufruft, kann kaum ernst genommen werden.

Nehmen Sie weiter kein Blatt vor dem Mund!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>W.v.Bredow hat Ihnen in der FAZ vom 17.03.10 &#8220;rethorische Zügellosigkeit&#8221; vorgeworfen. Der Vorwurf ist nicht gerechtfertigt! Angesicht der durch die Regierung zu verantwortenden Lügen, Schönfärberei und Täuschungen ist in der journalistischen Aufdeckung dieses fortwährenden Skandals deutscher Politik eine harte Gangart mehr als angemessen. Und dass die Presse, die großen Anteil an einer realitätsverweigernden Berichterstattung hat, nun zur rücksichtsvollen Rethorik aufruft, kann kaum ernst genommen werden.</p>
<p>Nehmen Sie weiter kein Blatt vor dem Mund!</p>
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		<title>Kommentar zu Willkommen von Wolfgang</title>
		<link>http://econ.de/unter_beschuss/2010/02/04/willkommen/comment-page-1/#comment-21</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 16:13:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://econ.de/unter_beschuss/?p=122#comment-21</guid>
		<description>Hallo Herr Lindemann.
Sie haben es im Buch beschrieben. Heutige Nachricht: Zwei Panzerhaubitzen 2000 und Schützenpanzer Marder werden nach Kunduz geschickt.
Nach acht Jahren vielleicht zu spät. Für die dortigen Kameraden ist das &quot;angemessen&quot;!!!

Danke für das Buch.

Gruß Wolfgang</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Lindemann.<br />
Sie haben es im Buch beschrieben. Heutige Nachricht: Zwei Panzerhaubitzen 2000 und Schützenpanzer Marder werden nach Kunduz geschickt.<br />
Nach acht Jahren vielleicht zu spät. Für die dortigen Kameraden ist das &#8220;angemessen&#8221;!!!</p>
<p>Danke für das Buch.</p>
<p>Gruß Wolfgang</p>
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